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Leistungen - Seminarreihen Väter unter sich Hier können die aktuellen Themen der Väter vertieft werden: Wie sieht die neue Rolle der Männer/Väter aus? Wie setzt ein Vater Grenzen - ohne die "typisch männliche" Machtausübung? Wie viel Familie bleibt mir "neben"meinem Beruf? Und wie taucht man durch Konflikte, ohne sprachlos zu werden?
Heute Erziehen?! 1) Alles bleibt anders! Die gegenwärtige Zeit wird als rastlos gewordene Baustelle bezeichnet. Alles ist in Bewegung. Nie dagewesene Freiheiten, Angebote, Möglichkeiten werden zur Überforderung, die Wahl zur Qual. Rastlosigkeit, Hilflosigkeit, Orientierungslosigkeit greifen um sich. Eltern und Erzieher scheitern an Altbewährtem; Vorbilder aus früheren Zeiten greifen nicht mehr. Neue Wege sind gefragt. Entscheidend sind unter Anderem: ein Wissen um die eigene Person (wer bin ich? was wollen wir für eine Familie/Lebensgemeinschaft sein?) und verstehende Zuwendung zum Kind /Jugendlichen (wer bist du?) 2) Klare Eltern - starke Kinder Noch immer werden Kinder als trotzige rebellierende, egoistische Wesen eingestuft, die es gilt mittels straffer Erziehung zu disziplinieren und zur Zusammenarbeit anzuhalten. Die Praxis und neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung sagen das Gegenteil: Kinder wollen vor allem eines: den Eltern gefallen! Voraussetzung für eine gute Kooperation sind klare Eltern, die befähigt sind ihren Kindern:
3) Mit beiden Beinen fest in der Luft Pubertät - oder: wie Eltern und ihre Kinder gemeinsam durch stürmische Zeiten kommen. In dieser Phase ist es für traditionelle Erziehung meistens zu spät, ein schrittweiser Veränderungsprozess von Erziehung zu Beziehung ist angesagt. In besonderer Weise geht es seitens der Eltern um Führung, nicht um Befehl, Kontrolle, Gehorsam, eher um ein sich Einlassen auf den Anderern, um ein Verstehen seiner Sicht, um Begleitung. Eltern bleiben wichtige Modelle, Vorbilder, Sparringpartner für ihre Kinder. Zeitweise sind sie damit überfordert. Sie versuchen mit autoritären Befehlen der Situation "Herr" zu werden. Zielführend sind aber "starke" Eltern, die nicht perfekt sein wollen, die "ausreichend gut" sind und einfach zur Verfügung stehen. 4) brennen, aber nicht ausbrennen Eltern und Erzieher sind nicht selten ausgelaugt und erschöpft. Das Miteinander von Kindern und Erwachsenen wird zunehmend als anstrengend erlebt. Der Hang zum Perfektionismus und die Tendenz entweder nicht zu erziehen oder im Erziehungsgeschehen zu viel beeinflussen zu wollen tragen dazu bei. Um sich im alltäglichen Zusammenleben auch langfristig eine gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude mit den Kindern und dem Partner zu bewahren, sind die Themen individuelle Abgrenzung und ein Wissen um eigene Ressourcen von besonderer Bedeutung. Aktuelle Vorträge finden Sie auf der "Aktuell-Seite" |