logo

Leistungen - Seminarreihen

Väter unter sich

Hier können die aktuellen Themen der Väter vertieft werden:

Wie sieht die neue Rolle der Männer/Väter aus? Wie setzt ein
Vater Grenzen - ohne die "typisch männliche" Machtausübung?
Wie viel Familie bleibt mir "neben"meinem Beruf? Und wie taucht
man durch Konflikte, ohne sprachlos zu werden?
  • 3 Abende à 2 1/2 Stunden
  • Teilnehmer: min. 5 - max. 12


Heute Erziehen?!

1) Alles bleibt anders!
Die gegenwärtige Zeit wird als rastlos gewordene Baustelle
bezeichnet. Alles ist in Bewegung. Nie dagewesene Freiheiten,
Angebote, Möglichkeiten werden zur Überforderung,
die Wahl zur Qual.
Rastlosigkeit, Hilflosigkeit, Orientierungslosigkeit greifen
um sich. Eltern und Erzieher scheitern an Altbewährtem;
Vorbilder aus früheren Zeiten greifen nicht mehr.
Neue Wege sind gefragt. Entscheidend sind unter Anderem:
ein Wissen um die eigene Person (wer bin ich? was wollen
wir für eine Familie/Lebensgemeinschaft sein?) und
verstehende Zuwendung zum Kind /Jugendlichen
(wer bist du?)

2) Klare Eltern - starke Kinder
Noch immer werden Kinder als trotzige rebellierende,
egoistische Wesen eingestuft, die es gilt mittels straffer
Erziehung zu disziplinieren und zur Zusammenarbeit anzuhalten.
Die Praxis und neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung
sagen das Gegenteil: Kinder wollen vor allem eines:
den Eltern gefallen!
Voraussetzung für eine gute Kooperation sind klare Eltern,
die befähigt sind ihren Kindern:
  • liebevoll auch "nein" sagen zu können,
  • Grenzen zu setzen ohne zu verletzen,
  • in Gleichwürdigkeit zu begegnen,
um sie so in ihrer Persönlichkeit und Willenskraft zu stärken.

3) Mit beiden Beinen fest in der Luft
Pubertät - oder: wie Eltern und ihre Kinder gemeinsam durch
stürmische Zeiten kommen. In dieser Phase ist es für traditionelle
Erziehung meistens zu spät, ein schrittweiser Veränderungsprozess
von Erziehung zu Beziehung ist angesagt.
In besonderer Weise geht es seitens der Eltern um Führung,
nicht um Befehl, Kontrolle, Gehorsam, eher um ein sich Einlassen
auf den Anderern, um ein Verstehen seiner Sicht, um Begleitung.
Eltern bleiben wichtige Modelle, Vorbilder, Sparringpartner für
ihre Kinder. Zeitweise sind sie damit überfordert. Sie versuchen
mit autoritären Befehlen der Situation "Herr" zu werden.
Zielführend sind aber "starke" Eltern, die nicht perfekt
sein wollen, die "ausreichend gut" sind und einfach
zur Verfügung stehen.

4) brennen, aber nicht ausbrennen
Eltern und Erzieher sind nicht selten ausgelaugt und erschöpft.
Das Miteinander von Kindern und Erwachsenen wird zunehmend
als anstrengend erlebt.
Der Hang zum Perfektionismus und die Tendenz entweder nicht
zu erziehen oder im Erziehungsgeschehen zu viel beeinflussen
zu wollen tragen dazu bei.
Um sich im alltäglichen Zusammenleben auch langfristig eine
gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude mit den Kindern und
dem Partner zu bewahren, sind die Themen individuelle
Abgrenzung und ein Wissen um eigene Ressourcen
von besonderer Bedeutung.

Aktuelle Vorträge finden Sie auf der "Aktuell-Seite"






Rechtliche Hinweise, © 2012, Tel.:+43 (0) 664 / 7390 9763,