Keine Tricks! Erziehen - aber wie?

Wie vor 20 Jahren werden Kinder noch immer - meist unausgesprochen - als rebellierende
egozentrische Wesen eingestuft, die es gilt mittels straffer Erziehung zu disziplinieren und zur
Zusammenarbeit anzuhalten.

Die Praxis und neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung sagen uns das Gegenteil. Kinder
wollen vor allem eines: den Eltern gefallen! In neun von zehn Fällen entscheiden sich Kinder für eine
Zusammenarbeit. Diese fällt leider häufig zu Ungunsten unserer Kinder aus. Sie sind es, die innerlich und
äußerlich verletzt werden und leiden, verhaltensoriginell oder krank werden.

Der Vortrag soll zu einem zeitgemäßen Miteinander von Kindern und Erwachsenen ermutigen. Neue
Werte wie z.B. Gleichwürdigkeit, authentisches Handeln ohne "Tricks", persönliche Sprache und anderes
mehr spielen dabei eine tragende Rolle.


VATER SEIN in der kompetenten Familie

In einer komplex und unübersichtlich gewordenen Welt hat sich in der jüngeren
Vergangenheit vieles grundlegend verändert. Auch die Familie blieb nicht ausgespart.

Väter (und Mütter) wollen mit ihren Kindern andere Wege gehen, als sie es in ihrer eigenen Kindheit
erlebt haben. Das ist nicht leicht. Vor allem dann, wenn alles „richtig“ und fehlerfrei über die Bühne gehen soll.

Ausgehend von Merkmalen der kompetenten Familie wie Gleichwürdigkeit, Integrität, Führung und
Authentizität soll im Vortrag dem VATER SEIN im Beziehungsalltag der Familie besondere Beachtung
geschenkt werden.

 

Mit beiden Beinen fest in der Luft!
Wenn mit Erziehung nichts mehr geht...

Pubertät - oder: wie Eltern und ihre Kinder gemeinsam durch stürmische Zeiten kommen. In dieser Phase
ist es für traditionelle Erziehung meistens zu spät; ein schrittweiser Veränderungsprozess von Erziehung 
zu Beziehung ist angesagt.

In besonderer Weise geht es seitens der Eltern um Führung: nicht um Befehl, Kontrolle, Gehorsam;
eher um ein sich Einlassen auf den anderen, um ein Verstehen seiner Sicht, um Begleitung.

Eltern bleiben wichtige Modelle, Vorbilder, Identifikationsfiguren für ihre Kinder. Zeitweise sind sie
damit überfordert. Sie versuchen mit autoritären Befehlen der Situation "Herr" zu werden.
Zielführend sind aber "starke" Eltern, die nicht perfekt sein wollen, die "ausreichend gut" sind und
einfach zur Verfügung stehen.

 

Aggression bei Kindern und Jugendlichen:
Eine Einladung

Eltern, LehrerInnen, KinderbetreuerInnen und andere mit Kindern und Jugendlichen lebende und
arbeitende Erwachsene beklagen eine stark gestiegene Tendenz von nicht akzeptablen aggressiven
Verhaltensweisen bei der heranwachsenden Generation.

Aggression ist eine von vielen anderen "starken Emotionen" wie Wut, Zorn, Trauer, Enttäuschung,
verliebt sein, glücklich sein, Sehnsucht, Freude usw. Gesellschaftlich wird Aggression als starkes
Gefühl aber weitgehend als Bedrohung abgelehnt. Aggression ist zu einem neuen Tabu geworden.

Jesper JUUL - einer der führenden Familientherapeuten - im Vorwort seines Buches "Aggression -
warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist": "Konstruktive Aggression ist wie Sexualität und
Liebe: Alle drei machen Leben möglich, bereichern unsere Beziehungen, führen zu tieferen Einblicken
und einer besseren Lebensqualität."

Inhalte des Vortrags: Unterscheidung konsturktive - destruktive Aggression / Zusammenhang von
Aggression und Selbstwertgefühl, Respekt, persönliche Grenzen / Möglichkeiten der Integration
von Aggression in den Beziehungsalltag: als Potential für Weiterentwicklung von Kindern und
deren Erwachsenen.einfach zur Verfügung stehen.

 

Eltern müssen Leuchttürme sein

Nie dagewesene Freiheiten, Angebote und Möglichkeiten überfordern Kinder und Jugendliche,
machen sie orientierungslos und unzufrieden mit sich selbst.

Was braucht es, um ihnen Sicherheit zu geben, gegenwärtige Herausforderungen gut zu
bewältigen?

Wie können Eltern unterstützen, statt in eine Konfliktkreislauf zu geraten?